dickes B

In einem unbemerkten Moment rutschte das große B hinter den Materialschrank. Ärgerlich. Den rückt mir ja keiner weg. Auch nicht der ausgeliehene Hausmeister, der heute ziemlich genau 43 Minuten Zeit hatte, um die nötigsten Dinge zu erledigen. Ich konnte das beobachten, ich habe währenddessen das Alphabet laminiert. In Schreibschrift. Die Druckschriftvariante hängt bereits mit Magnetklebeband versehen an der Tafel. Natürlich durcheinander, da können die Zweitklässler direkt mal zeigen, ob sie früher bei der Sesamstraße aufgepasst haben.

Aber heute gab es nicht nur einen geliehenen Hausmeister. Nein, es war auch eine geborgte Putzkolonne vor Ort. Jetzt ist es fast wieder sauber. Papierhandtücher gibt es allerdings keine. Naja, schütteln die Kinder halt die Hände so lange durch die Luft. Oder waschen sie einfach gar nicht. Das empfinden viele Kinder sowieso als Zeitverschwendung. Ah, ich sollte vorsichtshalber morgen eine Rolle Klopapier mitnehmen, falls es da auch Engpässe geben sollte.

Der Musikraum ist fast wieder leer. Nur der Plastiktannenbaum steht noch drin. Der geliehene Hausmeister hat einfach alles wieder in den Raum mit dem Wasserschaden zurückgeräumt. Auch ein paar frisch angeschimmelte Bretter. Die müssen dann morgen vermutlich wieder ausgeräumt werden. Aber Hauptsache, ich komme ans Klavier. Ein bisschen Sorge bereitet mir die Tatsache, dass die ganze Wand dahinter feucht war. Hoffentlich ist das nicht in den Korpus gezogen. Ein neues Klavier würden wir ja im Leben nicht mehr finanziert bekommen. Genau, Haushaltssperre.

Am letzten Sommerferientag habe ich immer Bauchschmerzen. Ich bin dann aufgeregt. Weil man ja nie so weiß, was da kommt. Heute geht es aber noch, ich habe noch einiges zu erledigen. Wahrscheinlich liege ich dann heute Abend im Bett und kann nicht einschlafen. Das findet der Herr Weh dann immer furchtbar. Aber ich kann da gar nichts für, am Schulanfangsvorabend ist einfach zu viel los in meinem scolar-vegetativen Nervensystem.

Ich geh dann jetzt mal backen.

 

Materialermüdung

Die Grundschullehrerin an sich neigt ja zum Sammeln und Horten. Knöpfchen, Filmdöschen, Klopapierrollen, alles trägt die Möglichkeit zur Verwandlung in sich. Mindestens taugt es zum Basteln oder für Freiarbeitsmaterial. Also wird aufbewahrt. Befolgt man dieses Prinzip konsequent ein paar Jahre, dann ähnelt der Klassenraum (das häusliche Arbeitszimmer, der Keller, die Garage) irgendwann einem Gemischtwarenladen. Nicht so bei Frau Weh. Ich bin ein Wegschmeißprofi und insofern besitze ich gar keine Unmengen an Material.

Zumindest dachte ich das bisher.

Als ich jetzt allerdings Klassenraum A in Klassenraum B verlegt habe, wurde mir bewusst, dass ich lediglich eine andere Taktik verfolge. In den letzten acht Jahren an meiner Schule war ich in 4 Klassenräumen. Einer davon der 70qm große Musikraum mit anliegenden 3 kleinen Nebenräumen. Zwei weitere Klassen im Nebengebäude unter einem recht großen, hübsch ausgebauten, vormals leeren Dachboden gelegen.

Man ahnt, was passiert ist.

Tatsächlich befinden sich nach wie vor in den Neben-, Zwischen-, Abstell-, Dachräumen meiner alten Klassen eine erstaunlich große Zahl an Kartons, auf denen Frau Weh steht. Manche davon stehen seit… ja…7 Jahren dort.

Was ist nun aber drin, das ich ja offensichtlich nicht sonderlich vermisse?

Nun, z.B.

  • ein nicht mehr bewohntes Wespennest, das Elias N. vor einigen Jahren mit der aufregenden Geschichte der Entfernung desselben in den Sachunterricht mitgebracht hat.
  • ein Sack Gips, ich weiß nicht woher oder wofür.
  • ein Stapel nicht mehr ganz so sauberer Wachstuchdecken für den Kunstunterricht.
  • eine große Kiste mit der Aufschrift Computerkram, keine Ahnung, was da drin ist.
  • eine mittelgroße Kiste mit der Aufschrift Dekogedöns, da weiß ich leider zu gut, was die enthält: lauter gut gemeinte Mitbringsel, die die Kinder gerne in der Vorweihnachtszeit mit einem Gruß von Mama aus der Tasche ziehen.
  • mit viel Liebe (und noch mehr Zeit) hergestelltes Arbeitsmaterial zu verschiedenen Anfangswerken, Lese-Dominos, Lautkarten, Buchstabenmemorys, Bingos, 100.000 Anlautbilder (alle ausgemalt und laminiert, soviel Zeit muss sein), Anlegespiele, Klammerkarten, Setzleisten, Geräuschedosen usw. Alles in bunten Schachteln, mit beklebten Deckelchen und netten Bildchen. Hübsch. Ja wirklich.
  • Ein Karton mit Soma-Würfeln. Oh, oh… die wurden bereits vermisst.
  • Verschiedene einsatzbereite Diagnoseverfahren zur phonologischen Bewusstsein nebst Aufbaumaterial. Schlussendlich kam dann Delfin 4 und 5, sodass der Rundgang durch Hörhausen mitsamt Legohaus und Briobahn stillgelegt wurde.
  • zwei Schaumstoffwürfel und eine Schwimmnudel.
  • ein kaputtes Hunderterbrett, von dem die 32, die 51 und alle Zahlen ab 70 runterfallen, wenn man es schief ansieht.
  • Teppichfliesen (alle umsäumt! Nicht von mir).
  • ein Stapel Autozeitschriften (Kunst, 2.Schuljahr, Thema: Die Abwrackprämie).
  • diverser Laternenkram (alle Jahre wieder…).
  • ein Kunststoffohr mit sichtbaren Gehörgängen. Das habe ich aber vor zwei Jahren noch benutzt!
  • Korken, Stoff, Watte, Krepppapier, Bierdeckel, Transparentpapierschnipsel, Goldfolie, kleine Gläser mit Deckel, kleine Gläser ohne Deckel, verschiedene Deckel, leere Frischkäse-, Cappuccino-, Margarine- und andere Behälter, Nägel und Schrauben, Tapetenkleister, Tapetenrollen, Abtönfarben, Klarlack, Spritzsiebe und Zahnbürsten, …

Ich könnte das noch eine Weile fortsetzen. Stattdessen nehme ich mir für das neue Schuljahr vor, diese Kisten nacheinander entweder wegzuräumen (-> Lehrerzimmer, Materialraum, mit nettem Gruß versehen auf die Schreibtische der Kolleginnen abstellen) oder zu entsorgen (-> Lehrerzimmer, Materialraum, Abstellecken der Kolleginnen (ohne Gruß), Restmüll, Papiermüll, duales System).

Aber auf gar keinen Fall mit nach Hause nehmen!

Puschi

Ja, Mist. Da hab ich hier die 25.000 verpasst. Dabei wollte ich doch mit dem Herrn Weh dann nochmal ein Glas Sekt trinken. Jetzt muss ich auf die 50.000 warten. Das kann ja noch dauern. Aber so ist das, wenn man soviel im Kopf hat. Da hat sie Pech gehabt, die Frau Weh. Und wer jetzt meint, man könnte ja auch so mal einen zwitschern. Nee, das klappt hier nicht. Wir sind ein gut beschäftigter Haushalt mit randvollem, mehrspaltigem Familienkalender. Da ist nicht gut zwischendurch zwitschern. Das rächt sich spätestens am nächsten Morgen. Um 5.30 Uhr. Das ist die bevorzugte Aufstehzeit des Miniwehs. Ich habe noch nie verstanden, warum Kinder von jetzt auf gleich wach sein können. Also so richtig wach. Ohne Anlaufphase und langes heißes Duschen. Und ganz ohne Kaffee. PAMM, wach, aufstehen, spielen, Spaß haben, laut sein.

In der Schule war es heute ruhig. Aber ich war auch nur ganz kurz da, um die PCs anzuschließen*. Da hatte ich gestern keine Lust mehr zu. Jetzt läuft alles wieder. Da werden sie sich freuen, die Zweitklässler. Können sie nämlich zwischendurch wieder Puschi spielen. Leider, leider ging das nämlich in der letzten Zeit nicht. Da war ja was mit dem Netzwerk. (Natürlich läuft Puschi gar nicht übers Netzwerk. Aber das wissen ja die Kinder nicht.) Mich mögen die Kinder. Puschi lieben sie. Traurig. Falls hier jemand Puschi nicht kennt, das ist so ein Minispielchen aus der Lernwerkstatt, erinnert stark an die C64-Zeiten. Ein grünes Kügelchen mit Silberblick muss zwischen Hindernissen entlanggeleitet werden. Am Ende des Levels quäkt Puschi dann:

„Lalala… Puschi!“

oder

„Puuuuuuuuuuuuuuschi go!“

oder

„Pu pu Puschi!“

Irgendwann töte ich Puschi. Heimlich, nachts. Oder ich lasse mir von einem Informatiklehrer so ein großes Dingsda programmieren, wie damals bei Ghostbusters („Press play on tape!“ Das waren noch Zeiten!), was dann kommt und Puschi einfach platt tritt. Wie hieß das denn noch? Also nicht die Datasette, sondern dieses Michelinmännchen bei Ghostbusters?

Jetzt bin ich in der Schule übrigens erstmal fertig und muss bis Montag, da haben wir Konferenz, gar nicht mehr hin.

Naja. Mir fällt schon noch ein Grund ein 😉

 

*die Teppiche nochmal anders zu legen, die Tafel einmal ordentlich zu wischen (wäh!), ein paar Sachen an die Wand zu heften („Heute schon gemeldet? Nein? Dann aber los!“), Filzgleiter unter die neuen Tische zu kleben, Dinge aus dem alten Raum in den neuen zu räumen, Dinge aus dem neuen Raum in den Materialraum zu entsorgen, den Locher und 10 Scheren aus dem Musikraum zu holen, ein funktionierendes Netzgerät für das kleine Keyboard zu suchen, mal eben auf der Deutschlandkarte nachzusehen, welches Nachbarland ich beim Aufzählen im Auto vergessen habe (Tschechien), die Streifen mit der Vereinfachten Ausgangsschrift auf die Schülertische zu kleben, zwei Blätter zu kopieren, das Pult aufzuräumen und noch ein paar unwesentliche Dinge zu tun. Also nicht wirklich viel.

Schweineblasen Teil II

Am nächsten Morgen habe ich einen gepflegten Kater. Also beschließe ich statt des Frühstück lieber eine Kopfschmerztablette und eine Ladung Magnesium zu mir zu nehmen. Vor der Badezimmertüre – ich erwähnte, dass es ein heißer, wirklich heißer Sommer war? – höre ich ein eigentümliches Summen. Seltsam. Ich öffne die Türe, das Summen schwillt an und…!

Wie soll ich ihn bloß beschreiben, den unermesslichen Ekel, den ich empfinde, angesichts der Millionen-, achwas, Milliardenschaft an Schmeißfliegen, die an jedem einzelnen Schweineblasenballon hängen? In Trauben kleben sie übereinander, bohren ihre vibrierenden Hinterleiber zur Eiablage in die weichen Hüllen. Ich kämpfe gegen den Drang mich auf der Stelle übergeben zu müssen, verlasse das Bad rückwärts, knalle die Türe zu und lasse mich kraftlos an der geschlossenen Türe herabsinken. Ich kann nicht mehr. Ich möchte heulen, mich übergeben, schreien. Alles gleichzeitig.

Lucilia sericata ist ein wirklich hübscher Name für ein solch mieses Geschöpf. Scheißschmeißfliegen! Haben die überhaupt eine Ahnung davon, was ich seit gestern erlebt habe? Sollte das alles umsonst gewesen sein? Heiße Tränen der Erschöpfung und Empörung rinnen meine Wangen herunter. So leicht lasse ich mich nicht unterkriegen. Nicht von einem Insekt!

Ich hole mir die rosafarbenen Gummihandschuhe aus der Schublade und binde mir ein Küchentuch („Enjoy cooking!“) um den Mund. Im Schlafzimmerschrank finde ich eine alte Taucherbrille und eine noch fast volle Flasche Haarspray. Dann nehme ich mir ein Feuerzeug und mache mich auf den Weg. Ich bin ganz alleine auf mich gestellt. Eine neue Spezies hat die Menschheit ausgerottet und einzig ich habe überlebt. Aber ich bin nicht bereit, kampflos in den Tod zu gehen. Oh nein! Ich nicht! Gedanken an Kafka und einen blut- und dreckverschmierten Bruce Willis schießen mir durch den Kopf, als ich erneut ins Badezimmer trete. Auge in Facettenauge mit dem Feind. Dann eröffne ich das Feuer.

Das Inferno ist unbeschreiblich. Der Geruch vebrannter – ja was eigentlich? – ist eine olfaktorische Beleidigung und schlägt mir trotz Tuch grob in die Nase. Ob es an den eingeatmeten Dämpfen liegt, am Adrenalin oder der schieren Verzweiflung, die meine Sinne benebelt, ich habe das Gefühl die Milliardenschaft der Scheißfliegen explodiert, nur um sich dann mit aggressivem Brummen zu einem einzigen Organismus zusammenzufügen. Es geht um Leben oder Tod. Ich bin bereit zum Äußersten. Die Fliegen auch. Sie wollen mich im Kollektiv vernichten. Fliegen mir in die Ohren, in die Haare und ins T-Shirt. Ich brülle. Ich schreie. Ich werfe Flammen.

„Nehmt das! Und das! Und das auch noch, ihr Scheißbiester!“

Mit zwei Sätzen bin ich beim gekippten Fenster angekommen und reiße es auf. Es dauert eine ganze Weile bis die Überlebenden den rettenden Ausweg gefunden haben, noch länger dauert die Beseitigung der Abertausend Leichen an. Mir klebt der Schweiß auf der Stirn, aber ich habe gesiegt. Ich habe meine Schweineblasen unter Einsatz meines Lebens verteidigt gegen eine Übermacht gefräßiger eierlegender Gegner.

Mit gehetztem, irrem Blick tätschle ich liebevoll über die Ballons („mein Schatzzzz, mein Liebesssss, mein Eigen!“)

Ich schließe das Fenster und verlasse ermattet das Badezimmer. Im Schlafzimmer falle ich aufs Bett und sinke fast augenblicklich in einen unruhigen Schlaf (schließlich ist da ja auch noch der Kater, der lautstark sein Recht auf Erholung einfordert). Als ich später am Tag aufwache, laufe ich sofort zur Badezimmertüre, ängstlich auf jedes Geräusch achtend. Aber nichts ist zu hören. Ich öffne die Türe. Dort hängen sie, meine Ballons, unversehrt!

Aber Halt, was ist das?

Ich trete näher und erkenne auf mehreren Ballons ein rosafarbenes Gewimmel. Die ersten Maden sind geschlüpft und fressen sich durch die Hüllen. Die Larven der Lucilia werden auch als Pinky Maden bezeichnet und sind sehr begehrte Angelköder. Keimfreie Maden werden schon lange erfolgreich in der Wundtherapie eingesetzt. Sind Schweineblasen, die im Hochsommer in einem Badezimmer aufgehängt werden, keimfrei? Wirre Gedanken schießen durch mein Hirn während ich fassungs- und tatenlos dem Gewimmel zusehe. Meine Kraft ist verbraucht.

Wie formuliert Jeff Goldblum als Chaostheoretiker Malcom in Jurassic Parc so treffend: „Das Leben findet einen Weg!“ Ich kapituliere vor der Natur, hole ein Messer, lasse ganz ruhig die Luft aus den Schweineblasenballons und tüte alles in zwei blaue Müllsäcke ein. Bis zum Abend putze ich das Badezimmer. Immer und immer wieder. Bei Anbruch der Dunkelheit lade ich die Müllsäcke ins Auto, hole auch noch die gestrigen Überreste aus der Tonne und fahre kilometerweit bis auf einen dunklen Autobahnparkplatz. Dort entledige ich mich der tierischen Überreste und mache mich auf den Heimweg. Nachts träume ich vom Friedhof der Kuscheltiere.

Ich habe die Trommeln dann mit Butterbrotpapier und Kleister angefertigt. Der Klang war ganz passabel. Den Schlachthof habe ich nie wieder betreten.

Schweineblasen Teil I

Heute bekam ich eine E-Mail einer ehemaligen Lehramtsanwärterin. Sie schrieb wie froh sie über die Ferien wäre und wie überraschend anstrengend der Übergang vom Referendariat in die erste richtige Stelle sei. „Früher hatte ich noch so richtig Zeit, um meine Stunden zu planen, das geht jetzt gar nicht mehr.“, klagte sie mir ihr Leid. Ja, so ist das. Bei 28 Stunden kann man sich nicht mehr den Luxus erlauben, länger als nötig darüber nachzugrübeln, ob in der einen Stunde als Sozialform Partner- oder Gruppenarbeit vorzuziehen sei und in einer anderen auf ein Schmuckblatt mit einfacher oder lieber mit Kontrastlineatur geschrieben werden soll.

Das weckt Erinnerungen ans eigene Referendariat. Natürlich ist Musik das schönste aller Fächer. Selbstredend beinhaltet ein guter Musikunterricht viele Elemente. Und selbstverständlich reagiert man als LAA verschnupft auf die interessierten Fragen des Kollegiums, was man denn außer Singen noch so mache in den Stunden. Also überlegt man sich für das nächste Schulfest eine besondere Darbietung: wir trommeln! Und zwar richtig, nicht so ein Kokolores wie das fußballherrliche dam dam dadadam, dadadada da dammm, sondern richtige Rhythmen. Afrika! Südamerika! Samba!!! Natürlich auf selbstgebauten Trommeln, man weiß ja, authentische Erfahrungen, sinnliches Arbeiten, fächerübergreifend und handlungsorientiert. Alles so wichtig!

Gesagt, getan. Aus finanziellen Gründen suche ich notgedrungen nach alternativen Bauelementen. In einem großen Teppichhandel erstehe ich Teppichrollen, die – mühsam per Hand auf 30 Stück abgesägt – den Trommelkorpus bilden werden. Aber was nun als Bespannung nehmen? Felle scheiden aus, zu teuer. Aber Schweineblasen müssten gehen. Da reicht eine für zwei Trommeln. Die gibt es im Schlachthof umsonst. Man muss da nur anrufen und vorbeifahren. Klingt einfach, oder? Ist es aber nicht.

Ich komme im Schlachthof an. Es ist Sommer, Hitze wabert über dem Pflaster, ein eigentümlicher Geruch liegt in der Luft. Ich klingele und werde in eine Schleuse geführt, in der ich mir eine Ganzkörperplastiktüte überstülpen muss. Oh. Also eigentlich dachte ich, ich bekäme nur ein Paket in die Hand gedrückt…? Nein, ich muss da rein. Wer Schweineblasen will, muss sie sich selber abholen. Einsam stehe ich auf einem weiß gekachelten Flur. An einer Leine über mir sausen Schweinehälften vorbei. Von links nach rechts.

Ich (verzagt): „Ähm… hallo?“

Ssssst, wieder eine. Seltsame Gefühle steigen in mir auf. Mir ist ein wenig blümerant. Trotz der recht kühlen Temperatur verspüre ich einen leichten Schweißfilm auf meiner Stirn. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich hätte jetzt gerne das Gewünschte und dann raus! Da taucht jemand auf, der sich auszukennen scheint. Zumindest ist er ähnlich gekleidet wie ich, trägt das Outfit aber mit deutlich mehr Souveränität.

Ich: „Äh… hallo!? Moment mal, bitte!“

Vorsichtig, um nicht in eine Kollision mit einem halben Schwein verwickelt zu werden, setze ich Schritt vor Schritt in die Richtung des Mitarbeiters. Bemüht, nicht an eine ganz bestimmte Kurzgeschichte von Roald Dahl zu denken, in der interessierte Besucher einer Fleischerei schlussendlich selbst in der Wurst und später im Gasthaus auf dem Teller landen. Der Fleischer schaut mich interessiert an. Brust oder Keule? Was mag er denken? Mir ist nicht gut. Nein, gar nicht.

Irgendwie schaffe ich es und nuschle unter meinem Mundschutz, dass ich Schweineblasen abholen wolle. Der Schlächter nickt und verschwindet in Richtung der heranrollenden Schweinehälften. Ich schließe für einen Moment die Augen und wiederhole mantramäßig TrommelnTrommelnTrommelnTrommelnTrommelnTrommeln…Mit dem Fuß stoße ich gegen einen großen Behälter. Ich öffne die Augen: Schweinefüße.

Plötzlich steht ButcherBoy vor mir und drückt mir grinsend einen Plastiksack in die Hand: „Viel Spaß, junge Dame!“ Der Sack fühlt sich warm an. Mich würgt es.

Irgendwie schaffe ich den Heimweg. Zu Hause leere ich den Sack in die Badewanne und erstarre! Ja, es sind Schweineblasen. Aber sie sind gefüllt und außerdem noch so… komplett mit alldem, was die Natur einem Eber an gutgemeinter Ausstattung mit gibt. Landen nur männliche Schweine in der Fleischproduktion? Hatte uns nicht ein Biolehrer vor Jahren erzählt, dass sich Mensch und Schwein nur geringfügig unterscheiden? Jetzt glaube ich es. Ich muss mich setzen. TROMMELN!TROMMELN!TROMMELN!

Da hilft auch kein Mantra mehr, die Dinger müssen ab.

Ich hole die Küchenschere und versuche mein gesamtes Wissen über Freud, die Psychoanalyse, Kastrationsangst und Penisneid zu vergessen. Mutig angesetzt und ZWITSCH das erste Gemächt ist abgetrennt. Fieses Gefühl. Ich kann nicht lange darüber nachdenken, denn der Inhalt der Blase ergießt sich gerade über meinen Arm. Wuäh. Also wirklich, das hatte ich mir so nicht vorgestellt! Mir ist heiß und übel. Es riecht komisch und vor mir in der Badewanne ( in meiner Badewanne! Wie soll ich mich denn da jemals wieder reinlegen?) liegen 20 Schweinepenisse mit prallen Anhängseln und gut gefüllten Blasen. Ich schlucke, schalte mein Gehirn auf Standby und mache mich an die Arbeit.

40 elende Minuten später habe ich alles entmannt, die Überbleibsel in zwei Mülltüten und – damit man nichts sieht – eine Discountereinkaufstüte verpackt in die Mülltonne geworfen, die Blasen gespült und – Ekelfaktor unendlich – aufgepustet. An einer quer durchs Badezimmer gespannten Leine habe ich die Schweineblasenballons zum Trocknen aufgehängt. Badezimmer und ich selber sind geschrubbt und in Wolken von Sagrotan gehüllt.

Ich gehe in die Küche und betrinke mich.

Chaos im Arbeitszimmer

Eigentlich bin ich sehr ordentlich.

Dennoch…

Im Hause Weh bilden sich wie durch Zauberhand Stapel. Wäschestapel, Briefestapel, Zeitungsstapel und natürlich Materialstapel. In meinem Arbeitszimmer zähle ich aktuell 9 solcher Stapel und vier geöffnete Ordner. Mein Arbeitszimmer ist nicht groß, aber lang. Das hat Vorteile. Ich kann auf den freien Flächen zwischen den Stapeln herumhüpfen und mich so vom einen Ende des Raumes zum anderen fortbewegen. Manche Stapel sind – zumindest in ihrer unteren Ebene – fachlich sortiert. Andere sind einfach nur… naja, Stapel halt. Der höchste misst exakt 68cm. Ich bin beeindruckt von seiner statischen Gelassenheit. Das muss am Thema liegen, zuunterst ruht der Stationsbetrieb mit dem Titel 2000 Jahre Christentum.

Im Lexikon finden sich 46 Synonyme für das Wort Schlampigkeit. Jedem einzelnen davon könnte ich ein Fallbeispiel aus meinem Arbeitszimmer zuordnen. Zu Beginn eines Schuljahres nehme ich mir immer fest vor alles sofort ganz ordentlich wegzuräumen. Also den passenden Ordner (z.B. RU I/1 oder MU II/3) aus dem Regal zu holen, die Materialien an der richtigen Stelle abzuheften und den Ordner wieder an die gleiche Stelle zu schieben. Bis zu den Herbstferien gelingt mir dies auch meist. Dann beginnt Stufe 1 der Schlamperei, eine leichte Nachlässigkeit. Kopiervorlagen werden nicht mehr an die genaue Stelle im Ordner abgeheftet, sondern einfach vorne hineingeschoben. Farbiges Papier wird nicht mehr farbgenau zurücksortiert, sondern obenauf gelegt. Alles noch subtil und auf den ersten Blick nicht zu erkennen und doch ein erstes Zeichen des Verfalls.

In der Vorweihnachtszeit folgt Stufe 2, die Flüchtigkeit. Ordner werden nun überhaupt nicht mehr ins Regal gestellt, sondern liegen offen aufgeschlagen auf dem Boden, erste Stapel wachsen aus dem Boden, weil Arbeitsmaterialien jetzt ab- aber nicht mehr weggelegt werden. Martinslieder gehen eine leichtfertige Symbiose mit Weihnachtsliedern ein, Schreibanlässe liegen saumselig neben zusammengesetzten Nomen zum Thema Winter herum, knapp hundert mit Liebe von den Kindern ausgeschnittene Schneeflocken aus Papier warten darauf, endlich laminiert zu werden.

Kurze Ruhepause dann an Weihnachten. Eine friedvolle Stimmung legt sich auch im Arbeitszimmer nieder und verzögert kurzzeitig ein weiteres Wachstum der Materie.

Doch dann überrollt schon das nächste Schreckgespenst die organisierte Unterrichtsvorbereitung: Karneval! Hektisch werden Sketche, Witze, Lieder oder was auch immer für die nächste – so plötzliche! – Schulsitzung gesucht. CDs werden durchgesehen und achtlos aufeinander getürmt, die Schneeflocken (an die längst niemand mehr denkt, schließlich müssen jetzt bald Clowns an die Fensterfronten) werden begraben unter hastig vom Klassenfenster abgenommenen Weihnachtsengeln und Lichterketten. Der große Adventskalender  – eine mit Schneelandschaft bemalte Sperrholzplatte mit den Maßen 1m x 1,20m – wird achtlos an ein Regal gelehnt, rutscht ab und schlägt einem mit Liebe geschenkten Teelichthalter in Form eines pausbackigen Engels den Kopf ab. Stufe 3, Fahrlässigkeit.

Dann geht alles sehr schnell. Stufe 4, Missordnung, Anarchie und Chaos übernehmen das Ruder. Neue Stapel wachsen schwindelerregend in die Höhe, leere Schuhkartons (gesammelt als Fühlkisten für die Projektwoche zum Thema Sinne) türmen sich übereinander, obenauf thront ein Rudel Gummilöwen (Religion 1. Klasse, Daniel in der Löwengrube), denen der Weg zurück in die religionspädagogische Materialsammlung vom wiederaufgestellten Adventskalender versperrt wird. Die Weihnachtsengel bekommen Gesellschaft von einer Armee puschelschwänziger und dümmlich grinsender Osterhasen, allesamt mit Namen der Kinder versehen. Aber warum liegen sie bloß hier und nicht in den Sammelmappen in der Klasse? Egal, da habe ich jetzt keine Zeit zu, ich muss nämlich unbedingt den Ordner mit den letzten Zeugnisnoten finden. Wo war der denn nochmal?

Jetzt sitze ich am Schreibtisch. Kopf als auch Schreibtisch gnadenlos überfüllt mit wichtigen und noch wichtigeren Dingen, und blicke ringsherum auf ein Konglomerat guter Ideen und in liebevoller Kleinarbeit hergestellter Materialien. Ich sollte wohl langsam damit beginnen abzubauen. (Nicht, dass ich das in den letzten Wochen nicht schon von alleine getan hätte…)

Aber die letzten 5 Tage wird es wohl auch noch so gehen.

Denke ich mir und hüpfe von Freifläche zu Freifläche Richtung Schuljahrsende.

Morgen, Kinder, wirds was geben

morgen geht es in den Zoo.

Was wir alles dort erleben,

ach, wir freuen uns ja so!

 

 

Und wie.

MITNEHMEN – ZOO:

  • Busunterlagen (Buchungsbestätigung, Telefonnummer)
  • Telefonliste der Klasse mit Notfallnummern
  • Einverständniserklärungen der Eltern
  • Geld (Eintritt, Foto, Eis)
  • Zettel mit im Unterricht gesammelten Fragen („Kann man aus Elefantenhaut auch Taschen machen?“, „Stinkt ein Tiger aus dem Maul?“, „Wie machen Flamingos das mit den Beinen?“)
  • Klemmbrett, Stift
  • Klasse-Weh-Identifikationskarten mit Handynummer von Frau Weh an Kordel (nummeriert und mit Namen versehen)
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Spucktüten
  • Feuchttücher

 

Aufmunternder Spruch einer Kollegin:

Alle Kinder beobachten den hungrigen Löwen, nur nicht Andrea, die geht etwas näher.

 

Ich fühle mich nicht gut :-/

Regentage Teil 2

Glück gehabt. Wie durch ein Wunder verzog sich der Regen pünktlich zur großen Pause.

Der Tag war trotzdem trubelig. Das Schulnetzwerk ist zusammen gebrochen. So wie ein paar Kolleginnen, die heute eigentlich ihre Zeugnisse drucken wollten. Also musste Mrs. Sporty, die auch für den IT-Bereich herhalten muss*, ihre Sportstunden ausfallen lassen. Sehr zum Ärger der Kinder. Heute wären eigentlich Waveboards drangekommen. Ärger und Kinder habe dann ich abbekommen, denn singen kann man ja immer und das Klavier funktioniert praktischerweise ja auch einfach so.

Also haben wir uns quer durch die Sommerlieder gesungen. Like ice in the sunshine, Hands up, Die vier Jahre gehn zu Ende und das allseits beliebte Ferienzeit. War dann auch ganz praktisch, denn in zwei Wochen treffen sich wie an jedem letzten Schultag alle auf dem Schulhof. Dort wird dann gemeinschaftlich Erleichterung, Freude oder Erschöpfung rausgelassen – Singen ist definitiv eine sehr unterschätzte Tätigkeit. Jedweder Frust kann komplett aus einer Klasse herausgegröhlt werden. Es benötigt nur ein einfaches Pattern wie PAMM PAMM PAMM – na naaaa na na naaaaaaaa (zum Nachsingen: Opus: Life is life) und alles kehrt sich in Wohlgefallen.

Nicht mit Wohlgefallen, wohl aber mit Irritation habe ich wiederum reagiert als ich das Schulgelände verließ, um nach Hause zu fahren. Dort, wo eigentlich die Ausfahrt des Lehrerparkplatzes hätte sein müssen, befand sich…

 

 

 

ein Loch.

 

 

 

Ein Loch?

 

Ja, eindeutig ein Loch nebst einem Bagger, zwei LKWs und drei Bauarbeitern. Aber keine aus der Cola Light Werbung. Das Unterhemd war zwar vorhanden, allerdings definitiv an den falschen Stellen gewölbt. Nein, das ist nicht sexistisch, ich hatte einfach unerwartet viel Zeit die Szenerie zu begutachten, denn an ein Ausparken war nicht zu denken. Zurück konnte ich nicht. Meine Chefin hatte ihre Bürotür offen. Da sollte man sich schon gut überlegen, ob man da wirklich dran vorbeigehen muss. Im Zweifelsfall kommt man mit noch einer neuen wichtigen Aufgabe zurück.

 

 

Also wartete ich

PAMM PAMM PAMM – na naaaa na na naaaaaaaa…

und wartete

PAMM PAMM PAMM – na naaaa na na naaaaaaaa…

und wartete weiter.

 

 

Das Gute: Ich habe jetzt bereits die Feinplanung für morgen, den Einkaufszettel für heute und ein Weihnachtsgeschenk für meinen jüngeren Bruder im Kopf.

Irgendwann bequemte sich einer der Herren dann doch, einen LKW einen Meter zu versetzen. Jetzt frage ich mich allerdings, wie schnell so ein Loch wohl wieder zu ist? Komme ich morgen überhaupt wieder auf den Parkplatz? Arbeiten Bauarbeiter schon um 7.00 Uhr? Brauche ich vielleicht gar nicht so früh los, weil meine Planung schon steht?

Fragen über Fragen. Antworten vielleicht morgen.

 

 

* So ist das in kleinen Kollegien. Ich habe insgesamt so viele Ämter inne und Fachbereiche unter mir, dass ich sie gar nicht auf die Schnelle aufgezählt bekomme. Da müsste ich im Konferenzbuch nachsehen. Und das liegt bei meiner Chefin.

Zoo-Vorbereitungen

Ich war heute im Zoo. So ganz ohne fremde Kinder. Also eigentlich stimmt das nicht. Es waren eine ganze Menge fremder Kinder da. Aber die haben mich nicht interessiert. Maximal noch die müde aussehenden Eltern mit ihren hippen Coffee to go Isolierbechern und den tollen Umhängetaschen aus LKW-Planen. Seht her, es ist zwar Sonntagmorgen, 9.08 Uhr, aber ich bin immer noch trendy! Aber wahrscheinlich sind LKW-Planen-Taschen längst out und was ich hier schreibe, stimmt gar nicht. Ich bin ja auch kein Experte für Accessoires. Ketten verknüddeln sich bei mir immer und Schals wickel ich mir immer so um den Hals, dass ich nicht friere.

Ich liebe ja diese Bilder in Herbstkatalogen: niedliche Blümchenkleider über strumpfbehosten Beinen in Stiefeln und am Hals – ja, genau – so ein hübscher Schal, ganz lässig drumgewickelt. Das sieht immer so nach Wohlfühlen aus. Aber nie nach Schulhof. Da weht ein rauer Wind, da gehen lässig drapierte Schals fliegen.

Ich war auf Gefahrensuche. Mögliche Schwachstellen für den Zoobesuch mit meiner Klasse ausfindig machen und einen Plan B erstellen. Mein Freund Marten hatte am Freitag natürlich den ultimativen Tipp für entspannte Zoobesuche auf Lager: Jede begleitende Mutter bekommt 1-2-3-4-5 Kinder an die Hand, man macht ein gemeinsames Foto am Zooeingang und dann trifft man sich in – sagen wir mal – 2 Stunden am Spielplatz entspannt wieder. Das traue ich mich aber nicht. Denn woher haben meine Kinder wohl ihren mangelnden Orientierungssinn? Naa? Genau!

Das fehlt mir noch:

Quäkende Durchsage: „Frau Weh wird gebeten ihre verlorengegangenen Begleitmütter in der Zooschule abzuholen. Frau Weh bitte!“

Stattdessen werde ich jedem Kind einen laminierten Zettel mit Name, Schule und meiner Handynummer um den Hals hängen. Das Ganze aber hübsch durchnummeriert, damit am Schluss bloß keiner dieser Zettel den Weg in ein Elternhaus findet. Das würde mir noch fehlen, Kurzmitteilungen von Supermom. Gruselig. Meine Handynummer ist so geheim, die kann nichtmal ich auswendig. Wenn es klingelt, erschrecke ich immer zu Tode.

Eigentlich mag ich den Zoo. Ich finde Erdmännchen lustig und schaue mir auch gerne das Feuerwiesel an. Das hüppelt immer in so wellenförmigen Bewegungen durch sein Gehege. Fast schon meditativ. Aber wenn man mit einer Klasse in den Zoo geht, sieht man sowieso keine Tiere. Da hat man keine Zeit zu. Wir werden nämlich nicht die einzigen sein, die am 14.Juli dort sind. Heerscharen von kleinen Marvins, Lenas, Niklassen und Anna-Lenas werden dort sein. In ihren gut erkennbaren Schul-Shirts in blau, rot, gelb. Mit Kappen auf dem Kopf in – genau! – blau, rot und gelb.

Im Lehrerzimmer werden schon Wetten abgeschlossen, welche Kinder mir zuerst verlustig gehen werden. Ich habe da auch schon Favoriten im Auge.

Zwei Kolleginnen erzählten mir zum Trost, dass sie auch einmal ein Kind im Zoo verloren hätten. Das sei aber recht schnell in der Zooschule abgegeben worden. Als dann die Durchsage kam „Der kleine Drecksack, der nicht bei seiner Klasse bleiben wollte, kann von seiner Lehrerin in der Zooschule abgeholt werden.“, haben sich die Kolleginnen angesehen und beschlossen, dass der weitere Besuch ohne den Jungen wesentlich stressfreier ablaufen würde. So haben sie ihn dann erst am Schluss ausgelöst. Dumm nur, dass in der Zwischenzeit ein Anruf vom Zoo in die Schule ging, da die Zoopädagogen, nachdem niemanden den kleinen Kerl abholen wollte, dachten, die Klasse sei wohl schon wieder auf dem Rückweg. Das gab dann einen ordentlichen Einlauf vom Rektor.

Es muss also auch anders gehen. Ich arbeite noch dran.