Schweineblasen Teil II

Am nächsten Morgen habe ich einen gepflegten Kater. Also beschließe ich statt des Frühstück lieber eine Kopfschmerztablette und eine Ladung Magnesium zu mir zu nehmen. Vor der Badezimmertüre – ich erwähnte, dass es ein heißer, wirklich heißer Sommer war? – höre ich ein eigentümliches Summen. Seltsam. Ich öffne die Türe, das Summen schwillt an und…!

Wie soll ich ihn bloß beschreiben, den unermesslichen Ekel, den ich empfinde, angesichts der Millionen-, achwas, Milliardenschaft an Schmeißfliegen, die an jedem einzelnen Schweineblasenballon hängen? In Trauben kleben sie übereinander, bohren ihre vibrierenden Hinterleiber zur Eiablage in die weichen Hüllen. Ich kämpfe gegen den Drang mich auf der Stelle übergeben zu müssen, verlasse das Bad rückwärts, knalle die Türe zu und lasse mich kraftlos an der geschlossenen Türe herabsinken. Ich kann nicht mehr. Ich möchte heulen, mich übergeben, schreien. Alles gleichzeitig.

Lucilia sericata ist ein wirklich hübscher Name für ein solch mieses Geschöpf. Scheißschmeißfliegen! Haben die überhaupt eine Ahnung davon, was ich seit gestern erlebt habe? Sollte das alles umsonst gewesen sein? Heiße Tränen der Erschöpfung und Empörung rinnen meine Wangen herunter. So leicht lasse ich mich nicht unterkriegen. Nicht von einem Insekt!

Ich hole mir die rosafarbenen Gummihandschuhe aus der Schublade und binde mir ein Küchentuch („Enjoy cooking!“) um den Mund. Im Schlafzimmerschrank finde ich eine alte Taucherbrille und eine noch fast volle Flasche Haarspray. Dann nehme ich mir ein Feuerzeug und mache mich auf den Weg. Ich bin ganz alleine auf mich gestellt. Eine neue Spezies hat die Menschheit ausgerottet und einzig ich habe überlebt. Aber ich bin nicht bereit, kampflos in den Tod zu gehen. Oh nein! Ich nicht! Gedanken an Kafka und einen blut- und dreckverschmierten Bruce Willis schießen mir durch den Kopf, als ich erneut ins Badezimmer trete. Auge in Facettenauge mit dem Feind. Dann eröffne ich das Feuer.

Das Inferno ist unbeschreiblich. Der Geruch vebrannter – ja was eigentlich? – ist eine olfaktorische Beleidigung und schlägt mir trotz Tuch grob in die Nase. Ob es an den eingeatmeten Dämpfen liegt, am Adrenalin oder der schieren Verzweiflung, die meine Sinne benebelt, ich habe das Gefühl die Milliardenschaft der Scheißfliegen explodiert, nur um sich dann mit aggressivem Brummen zu einem einzigen Organismus zusammenzufügen. Es geht um Leben oder Tod. Ich bin bereit zum Äußersten. Die Fliegen auch. Sie wollen mich im Kollektiv vernichten. Fliegen mir in die Ohren, in die Haare und ins T-Shirt. Ich brülle. Ich schreie. Ich werfe Flammen.

„Nehmt das! Und das! Und das auch noch, ihr Scheißbiester!“

Mit zwei Sätzen bin ich beim gekippten Fenster angekommen und reiße es auf. Es dauert eine ganze Weile bis die Überlebenden den rettenden Ausweg gefunden haben, noch länger dauert die Beseitigung der Abertausend Leichen an. Mir klebt der Schweiß auf der Stirn, aber ich habe gesiegt. Ich habe meine Schweineblasen unter Einsatz meines Lebens verteidigt gegen eine Übermacht gefräßiger eierlegender Gegner.

Mit gehetztem, irrem Blick tätschle ich liebevoll über die Ballons („mein Schatzzzz, mein Liebesssss, mein Eigen!“)

Ich schließe das Fenster und verlasse ermattet das Badezimmer. Im Schlafzimmer falle ich aufs Bett und sinke fast augenblicklich in einen unruhigen Schlaf (schließlich ist da ja auch noch der Kater, der lautstark sein Recht auf Erholung einfordert). Als ich später am Tag aufwache, laufe ich sofort zur Badezimmertüre, ängstlich auf jedes Geräusch achtend. Aber nichts ist zu hören. Ich öffne die Türe. Dort hängen sie, meine Ballons, unversehrt!

Aber Halt, was ist das?

Ich trete näher und erkenne auf mehreren Ballons ein rosafarbenes Gewimmel. Die ersten Maden sind geschlüpft und fressen sich durch die Hüllen. Die Larven der Lucilia werden auch als Pinky Maden bezeichnet und sind sehr begehrte Angelköder. Keimfreie Maden werden schon lange erfolgreich in der Wundtherapie eingesetzt. Sind Schweineblasen, die im Hochsommer in einem Badezimmer aufgehängt werden, keimfrei? Wirre Gedanken schießen durch mein Hirn während ich fassungs- und tatenlos dem Gewimmel zusehe. Meine Kraft ist verbraucht.

Wie formuliert Jeff Goldblum als Chaostheoretiker Malcom in Jurassic Parc so treffend: „Das Leben findet einen Weg!“ Ich kapituliere vor der Natur, hole ein Messer, lasse ganz ruhig die Luft aus den Schweineblasenballons und tüte alles in zwei blaue Müllsäcke ein. Bis zum Abend putze ich das Badezimmer. Immer und immer wieder. Bei Anbruch der Dunkelheit lade ich die Müllsäcke ins Auto, hole auch noch die gestrigen Überreste aus der Tonne und fahre kilometerweit bis auf einen dunklen Autobahnparkplatz. Dort entledige ich mich der tierischen Überreste und mache mich auf den Heimweg. Nachts träume ich vom Friedhof der Kuscheltiere.

Ich habe die Trommeln dann mit Butterbrotpapier und Kleister angefertigt. Der Klang war ganz passabel. Den Schlachthof habe ich nie wieder betreten.

Schweineblasen Teil I

Heute bekam ich eine E-Mail einer ehemaligen Lehramtsanwärterin. Sie schrieb wie froh sie über die Ferien wäre und wie überraschend anstrengend der Übergang vom Referendariat in die erste richtige Stelle sei. „Früher hatte ich noch so richtig Zeit, um meine Stunden zu planen, das geht jetzt gar nicht mehr.“, klagte sie mir ihr Leid. Ja, so ist das. Bei 28 Stunden kann man sich nicht mehr den Luxus erlauben, länger als nötig darüber nachzugrübeln, ob in der einen Stunde als Sozialform Partner- oder Gruppenarbeit vorzuziehen sei und in einer anderen auf ein Schmuckblatt mit einfacher oder lieber mit Kontrastlineatur geschrieben werden soll.

Das weckt Erinnerungen ans eigene Referendariat. Natürlich ist Musik das schönste aller Fächer. Selbstredend beinhaltet ein guter Musikunterricht viele Elemente. Und selbstverständlich reagiert man als LAA verschnupft auf die interessierten Fragen des Kollegiums, was man denn außer Singen noch so mache in den Stunden. Also überlegt man sich für das nächste Schulfest eine besondere Darbietung: wir trommeln! Und zwar richtig, nicht so ein Kokolores wie das fußballherrliche dam dam dadadam, dadadada da dammm, sondern richtige Rhythmen. Afrika! Südamerika! Samba!!! Natürlich auf selbstgebauten Trommeln, man weiß ja, authentische Erfahrungen, sinnliches Arbeiten, fächerübergreifend und handlungsorientiert. Alles so wichtig!

Gesagt, getan. Aus finanziellen Gründen suche ich notgedrungen nach alternativen Bauelementen. In einem großen Teppichhandel erstehe ich Teppichrollen, die – mühsam per Hand auf 30 Stück abgesägt – den Trommelkorpus bilden werden. Aber was nun als Bespannung nehmen? Felle scheiden aus, zu teuer. Aber Schweineblasen müssten gehen. Da reicht eine für zwei Trommeln. Die gibt es im Schlachthof umsonst. Man muss da nur anrufen und vorbeifahren. Klingt einfach, oder? Ist es aber nicht.

Ich komme im Schlachthof an. Es ist Sommer, Hitze wabert über dem Pflaster, ein eigentümlicher Geruch liegt in der Luft. Ich klingele und werde in eine Schleuse geführt, in der ich mir eine Ganzkörperplastiktüte überstülpen muss. Oh. Also eigentlich dachte ich, ich bekäme nur ein Paket in die Hand gedrückt…? Nein, ich muss da rein. Wer Schweineblasen will, muss sie sich selber abholen. Einsam stehe ich auf einem weiß gekachelten Flur. An einer Leine über mir sausen Schweinehälften vorbei. Von links nach rechts.

Ich (verzagt): „Ähm… hallo?“

Ssssst, wieder eine. Seltsame Gefühle steigen in mir auf. Mir ist ein wenig blümerant. Trotz der recht kühlen Temperatur verspüre ich einen leichten Schweißfilm auf meiner Stirn. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich hätte jetzt gerne das Gewünschte und dann raus! Da taucht jemand auf, der sich auszukennen scheint. Zumindest ist er ähnlich gekleidet wie ich, trägt das Outfit aber mit deutlich mehr Souveränität.

Ich: „Äh… hallo!? Moment mal, bitte!“

Vorsichtig, um nicht in eine Kollision mit einem halben Schwein verwickelt zu werden, setze ich Schritt vor Schritt in die Richtung des Mitarbeiters. Bemüht, nicht an eine ganz bestimmte Kurzgeschichte von Roald Dahl zu denken, in der interessierte Besucher einer Fleischerei schlussendlich selbst in der Wurst und später im Gasthaus auf dem Teller landen. Der Fleischer schaut mich interessiert an. Brust oder Keule? Was mag er denken? Mir ist nicht gut. Nein, gar nicht.

Irgendwie schaffe ich es und nuschle unter meinem Mundschutz, dass ich Schweineblasen abholen wolle. Der Schlächter nickt und verschwindet in Richtung der heranrollenden Schweinehälften. Ich schließe für einen Moment die Augen und wiederhole mantramäßig TrommelnTrommelnTrommelnTrommelnTrommelnTrommeln…Mit dem Fuß stoße ich gegen einen großen Behälter. Ich öffne die Augen: Schweinefüße.

Plötzlich steht ButcherBoy vor mir und drückt mir grinsend einen Plastiksack in die Hand: „Viel Spaß, junge Dame!“ Der Sack fühlt sich warm an. Mich würgt es.

Irgendwie schaffe ich den Heimweg. Zu Hause leere ich den Sack in die Badewanne und erstarre! Ja, es sind Schweineblasen. Aber sie sind gefüllt und außerdem noch so… komplett mit alldem, was die Natur einem Eber an gutgemeinter Ausstattung mit gibt. Landen nur männliche Schweine in der Fleischproduktion? Hatte uns nicht ein Biolehrer vor Jahren erzählt, dass sich Mensch und Schwein nur geringfügig unterscheiden? Jetzt glaube ich es. Ich muss mich setzen. TROMMELN!TROMMELN!TROMMELN!

Da hilft auch kein Mantra mehr, die Dinger müssen ab.

Ich hole die Küchenschere und versuche mein gesamtes Wissen über Freud, die Psychoanalyse, Kastrationsangst und Penisneid zu vergessen. Mutig angesetzt und ZWITSCH das erste Gemächt ist abgetrennt. Fieses Gefühl. Ich kann nicht lange darüber nachdenken, denn der Inhalt der Blase ergießt sich gerade über meinen Arm. Wuäh. Also wirklich, das hatte ich mir so nicht vorgestellt! Mir ist heiß und übel. Es riecht komisch und vor mir in der Badewanne ( in meiner Badewanne! Wie soll ich mich denn da jemals wieder reinlegen?) liegen 20 Schweinepenisse mit prallen Anhängseln und gut gefüllten Blasen. Ich schlucke, schalte mein Gehirn auf Standby und mache mich an die Arbeit.

40 elende Minuten später habe ich alles entmannt, die Überbleibsel in zwei Mülltüten und – damit man nichts sieht – eine Discountereinkaufstüte verpackt in die Mülltonne geworfen, die Blasen gespült und – Ekelfaktor unendlich – aufgepustet. An einer quer durchs Badezimmer gespannten Leine habe ich die Schweineblasenballons zum Trocknen aufgehängt. Badezimmer und ich selber sind geschrubbt und in Wolken von Sagrotan gehüllt.

Ich gehe in die Küche und betrinke mich.

and we say goodbye-bye-bye-bye-bye

Das wars. Vorbei. Geschafft. Erledigt. So erledigt!

Aber es war schön. Gänsehäutigrührungstränigschön. Das Schulorchester hat gespielt wie noch nie. Da saßen jeder Ton und jede Pause. Glockenspiel und Djembe haben sich nicht gezankt und das Cajon hat den Rhythmus gehalten als wären die synkopischen Verirrungen der letzten Proben einzig meinem überarbeiteten Geist entsprungen. Kein Ton ging verloren, wohl aber eine Wäscheklammer, die – zur Befestigung der Noten auf dem Ständer gedacht – ins Lüftungsgitter neben dem Taufbecken rutschte. Möge sie in Frieden ruhen. Ich kann das jetzt auch wieder.

Kollegin ZudemFeld, deren Klasse ungünstigerweise über dem Musikraum liegt, war völlig überrascht vom Wohlklang. Hatte sie doch bisher immer nur deckengefilterte Fetzen von verirrten Basstönen vernommen. Selbst Chefin hat sich dreimal (!) bedankt! Nein, wirklich, es war sehr schön. Jetzt ist es tatsächlich geschafft, Abschiedsgottesdienst und Feriensingen. Die letzten Tränen von Kindern, Eltern und der ein oder anderen Kollegin sind getrocknet, die letzten liegengebliebenen Radiergummis und Kapuzenjacken eingesammelt. Die Klasse ist so aufgeräumt wie sie das nur am letzten und am ersten Schultag ist. Blümchen, Briefe und SchöneFerienFrauWeh!-Bilder sind verstaut. Es wurde umarmt, gelacht und verabschiedet. Und nun fällt sie ganz langsam ab, die Anspannung der letzten Tage und Wochen, die Anstrengung des immer wieder an die Grenze und darüber hinaus Gehens. Ich bin so gerne Lehrerin, aber ich bin so froh über die regelmäßigen Ferien. Ohne die könnte ich meine Arbeit nicht auf diesem Level und mit diesem Einsatz erledigen.

Macht es gut, ihr Viertklässler, es war anstrengend und schön mit euch!

Allen Kolleginnen und Kollegen aus NRW, die nun endlich in die ersehnten und verdienten Ferien starten, wünsche ich gute Erholung und – in ein paar Wochen… – wieder viel Lust auf den schönsten Job der Welt!

Frau Weh

 

Noch vier Tage

Hals und Kopf sind ein bisschen besser. Der Tag war auch gar nicht gemein zu mir, sondern im Gegenteil recht nett. Die vier Stunden bei meinen Erstklässlern gingen erstaunlicherweise ohne größere Krafteinsätze vorbei. Sie haben eine ganze Stunde relativ still an ihren Zoobüchern gearbeitet, einen passablen Montagskreis hinbekommen, eine Pause fast ohne Streit geschafft und dann noch einmal eine Zeitstunde wahlweise an Mathe oder der Schreibschrift gesessen.

Still! Richtig still!

So still, dass ich 10 Schulwochen in meinem Klassenbuch ausfüllen konnte. Wahnsinn, sie werden groß 🙂

In den letzten beiden Stunden hatte das Schulorchester Probe in der Kirche. Und was soll ich sagen, sie haben zwischendurch so schön gespielt, dass ich richtig gerührt war. Natürlich waren die Trommeln zu laut, die Geigen haben zwischendurch gequatscht und das Glockenspiel hat wie immer den Einsatz verpasst. Aber für eine Generalprobe war es wirklich nicht schlecht. Wer jemals auf die tollkühne Idee kommt, mit Grundschülern ein Orchester zu bilden, sollte den folgenden Leitsatz beherzigen: Keep it simple! Lieber was Kleines ganz schick, als was zu Großes verhauen. Gerne mit vier Akkorden a, e, F, G. Die kann jeder. Also fast. Magnus kann noch kein F-Dur auf der Gitarre, da schlägt er dann einfach zweimal in die Luft. Das fällt gar nicht weiter auf.

Sie sind ein bisschen nervös und fragen mich dauernd, was sie denn anziehen sollen. Aykut hat sich noch nicht entschieden ob Fliege oder Krawatte. Rufus möchte beim Trommeln nur ungerne auf seine glückbringende Kappe verzichten und die Holzbläserfraktion wird im Kleid auftreten. Allerdings nicht im Kommunionkleid. Das habe ich untersagt.

Meine Güte. Noch vier Tage, dann sind Ferien. Ich kann es gar nicht fassen. Ich glaube, das war das längste Halbjahr meines Lebens.

Freitagsfreuden

Ich mag Freitage! Da fährt schon morgens mit dem guten Gefühl zur Schule, dass bald das Wochenende naht.

Dank voller Stelle habe ich allerdings auch freitags sechs Stunden.

Ich und die 4a.

Alle anderen sind dann nämlich schon weg. Also machen wir es uns nett in der letzten Stunde. Reißen die Fenster im Musikraum auf, lassen die Tür sperrangelweit offen und drehen die Anlage beim Warm Up mal richtig auf. Zur Zeit stimmen wir uns mit ZAZ auf die Musikstunde ein, das geht gut.

Natürlich stehen auch heute die unvermeidlichen Sommerhalbjahrsabschlusslieder irgendwann an. Also, denk ich so, weil ja Freitag ist und ich gute Laune habe, hol ich mal noch ein paar Instrumente dazu. Cajon, Djembe und Boomwhackers sind sowieso schon im Einsatz. Springe ich also mitten im Lied vom Hocker, rufe „Moment mal…“ und verschwinde im Instrumentenraum (ja, sowas haben wir!). Raus komme ich mit einer schweren Kiste mit Cabasas, Guiros und der sehr beliebten Gewittertrommel. (Sollte jemand mal Geld zu viel haben und sich etwas Nettes für den Musikunterricht oder die Theater-AG anschaffen wollen, dann empfehle ich eine Oceandrum und eine solche Spring Drum. Die Kinder lieben es und die Effekte sind auch gut.)

Und dann überlappen sich zwei Kommunikationsstränge.

Ich schleppe die Instrumentenkiste in den Kreis.

Niklas beugt sich vor um die Kiste entgegenzunehmen gleichzeitig sieht Aykut die Gewittertrommel.

Aykut: „Boah, sieht die geil aus!“

Frau Weh (zu Niklas): „Vielen Dank!“

Aykut (läuft kirschtomatenrot an): „Äh nee, ich meinte also, äh, aber Sie auch, Frau Weh!“

Frau Weh (zu Aykut): „Was!?“

Elena (kreischt): „Der Aykut findet, Sie sehen geil aus, Frau Weh.“

Frau Weh (mit hochgezogener Augenbraue): „Wie nett, Aykut, aber das gehört zu den Wörtern, die wir in meinem Unterricht nicht benutzen.“

Aykut (kleinlaut): „Na, dann sind Sie eben halt sexy.“