Ein ganz normaler Morgen

  • 6.50 Uhr: mit einer großen Schüssel Waffelteig, einem Doppelwaffeleisen, Auskühlgitter, Küchenrolle, Puderzucker, Suppenkelle, Gabel, einem Packen Servietten, sowie diversem anderen Material ausgestattet, verlasse ich das Haus.
  • 7.16 Uhr Ankunft an der Schule. Ich freue mich über den wiederauferstandenen Hausmeister, schmeiße beide Kopierer und die Kaffeemaschine an und stelle den Teig kalt. In der Klasse bringe ich den Tagesplan an der Tafel an, notiere die Hausaufgaben und lüfte einmal durch. Ich gehe in den Keller und bereite die Materialien für die Gruppenarbeit vor.
  • 8.00 Uhr: Religion, 4.Schuljahr. Die Gruppenarbeit läuft gut, die Ergebnisse sind repräsentativ, die anschließende Kritikrunde findet in angenehmer Atmosphäre und mit sachlichen Kommentaren statt. Schön. Nach dem Klingeln räume ich die 9 verschiedenen Bibeln, die Arbeitsaufträge, die Kiste mit den Heften und drei Schnipsel weg.
  • 8.52 Uhr. Der Bus hat Verspätung. Gemächlich trudeln die Drittklässler zum Musikunterricht ein. Zwei Zweitklässler stoßen dazu, die aufgrund der Erkrankung einer Kollegin aufgeteilt wurden. Wir sitzen im Kreis am Klavier als es pünktlich um
  • 9.00 Uhr schrill klingelt: Probe-Feueralarm. Alle Kinder stieben wie kopflose Hühner auseinander und rasen auf die senkrecht aus dem Kellerraum führende Feuerleiter zu. Erst mein lauter Pfiff erinnert sie daran, dass wir eine gewisse Ordnung beibehalten. Sogar bei Probealarm. Alle schaffen es irgendwie aus dem Raum und ein paar Minuten später auch wieder zurück. Die Drittklässler sind wie mit dem Bömmel geflitscht und völlig aus dem Häuschen. Dann ist aber eigentlich schon Frühstückspause und aufteilen muss ich die Kinder auch noch. Es macht die Situation gleich viel erträglicher, dass kein Arbeitsmaterial für die kommenden zwei Stunden vorhanden ist. Ich sauge mir schnell fünf Begriffe für eine Reizwortgeschichte (Schuh, Stiefmutter, Taube, Erbsen, Feueralarm) aus den Fingern und eile um
  • 9.35 Uhr in die Lehrerküche, um den Waffelteig zu holen. Dabei sammle ich ein paar verschollene Zweitklässler ein, die in der Pause mit mir verabredet sind, um ihre Laterne zu beenden. Ich begrüße die gutgelaunte Mutter, die sich netterweise zum Waffelbacken angeboten hat und besorge ihr einen Kaffee. Zeitgleich übergebe ich Tom1, Nathalie, Nick und Jens die halbfertigen Laternen, fülle Marvin-Superkleber ab und schicke Laura, Mia-Sophie, Lennox und Benjamin zum Händewaschen. Dann dürfen sie zu Mutter und Teig. Bei einem späteren Kontrollblick stelle ich fest, dass die Kinder jeden einzelnen ihrer 10 Finger nacheinander in den Teig stecken und genüsslich ablecken. Hmm, lecker.
  • 9.55 Uhr, es klingelt. Die Laternen sind fertig, der Waffelberg steigt an. Ich hole den Rest meiner Zweitklässler, wir begrüßen uns, ich kontrolliere im Schnelldurchlauf die Hausaufgaben, gebe neue auf, die Kinder stellen sich Quizfragen zum Eichhorn, wir begrüßen 5 aufgeteilte Drittklässler, die sich sichtlich freuen beim Waffelessen dabei zu sein und dann – endlich! – sitzt jedes Kind vor einer ordentlich gepuderzuckerten Waffel, alle schweigen andächtig und warten bis sie gemeinsam anfangen können. Ich lese ein Eichhörnchenbuch vor, alle hören zu, mümmeln ihre Waffeln und außer einem gelegentlichen „hmmm“ hört man – nichts. Zuckersüß, die Kinder. Die vormals waffelbackende Mutter ist so beglückt über diesen Anblick (und ich erst!), dass sie sich am Ende dafür bedanken wird, dabeigewesen zu sein.
  • 11.30 Uhr, Pausenaufsicht. Ich müsste mal aufs Klo. Allein, was nützt es? Ich halte Smalltalk mit ein paar Erstklässlereltern, finde einen verschollen geglaubten Turnbeutel wieder, genieße die Sonne und die Tatsache, dass ein bestimmtes drittes Schuljahr einen Ausflug in den Wald macht (daher die ruhige Pause) und warte auf das Klingeln um
  • 11.45 Uhr. Förderstunde Feinmotorik, 1.Schuljahr. Ich sammle die Jungs vom Klettergerüst und aus den Toilettenräumen („hat es schon geklingelt?“) und übergebe ihnen mit großer Theatralik und weitaufgerissenen Augen die schärfsten und gefährlichsten Pricknadeln der Welt. Andächtiges Schweigen. Mit größter Konzentration machen sich die Kandidaten daran, die Dinosaurierskelette freizulegen.
  • 12.30 wieder Religion, wieder ein 4.Schuljahr, wieder Gruppenarbeit. Es läuft besch…eiden. Die Arbeitslaustärke unerträglich, die Ergebnisse nicht der Rede wert, Kritik… ach lassen wir das. Alle sind froh, als es um
  • 13.15 Uhr klingelt. Ich hetze zur Busaufsicht („tschööööö, Frau Weh!“ „Bis morgen, Frau Weh!“, „schönen Nachmittag, Frau Weh!“), um mich anschließend ENDLICH Richtung Lehrertoilette zu begeben.
  • 13.25 Uhr: die Toilette ist besetzt.
  • 13.30 Uhr Elterngespräch mit MamaJustin. Es läuft ganz gut, Justin hat Fortschritte gemacht, die Logopädie schlägt an, er bleibt bis auf Weiteres bei uns. Alle sind glücklich. Nur ich müsste jetzt wirklich mal langsam… also, egal.
  • 14.30 Uhr kurble ich die Jalousien hoch (drei Stück, das macht Arme!), kehre die Klasse durch, räume den Waffelkram zusammen und fahre um
  • 14.45 Uhr nach Hause. Dort erwarten mich ein paar quietschfidele Wehwehchen und drei E-Mails von Supermom. Juchuu.

 

Internationaler Bauch- und Ohrpinseltag

„Frau We-hee?“

Roman, der gerade von seinem Vater am Schultor abgeliefert wurde, schlendert in der Frühaufsicht an mich heran.

„Mein Papa findet, Sie haben schöne Beine.“

Ok. Ja. Danke. Was soll man darauf antworten? Sollte Romans Vater nicht viel mehr mein Engagement, meine Intelligenz oder meinetwegen auch meine Geduld mit seinem – weiß der Himmel! – nicht gerade leicht zu händelndem Sohnemann auffallen? (Andererseits wäre Roman vermutlich nicht Roman, würde sein Erzeuger auf solch charakterliche Nebensächlichkeiten achten.) Glücklicherweise enthebt mich Jens, der sich gerade lauthals über seinen Ranzen übergibt, einer Antwort. Das Geschrei ist groß, spritzen doch die Frühstückscerealien bis in die akkurat aufgestellte Mädchenreihe.

Ich bin eigentlich ganz froh über diesen frühen Ausbruch. Hatte Jens mir nicht bereits schon vor 5 Minuten mitgeteilt, dass ihm die ganze Nacht schlecht gewesen sei, „aber die Mama hat gesagt, ich soll mal gehen und probieren, ob es klappt“. Tut es nicht. Immerhin spuckt es sich besser auf dem Schulhof als später in der Klasse. Da kippt man einfach einen Eimer Wasser drüber und fertig. Jetzt reibt sich der arme Jens das Bäuchlein und verlangt nach Mama.

Ein wenig später im Unterricht – wir wiederholen alles Wissenswerte vom Eichhörnchen, naht doch die finale Lernstandsüberprüfung – meldet sich Leon laut schnipsend:

„Das mit den Ohrpinseln, dass die so wachsen im Herbst und dann im Winter so lang sind und im Sommer weg, das wusste mein Papa gar nicht. Der hat gesagt, du hast aber eine ganz schöne schlaue Lehrerin.“

Na also! 🙂

So ein Yama(ha)!

Schon seit Tagen vergesse ich regelmäßig mich um das defekte Sustain Pedal des Keyboards zu kümmern. Es fehlt eine Schraube. Futsch, verschwunden in den Untiefen des Musikraumes. (Wer den charakteristisch gepunkteten PVC-Bodenbelag kennt, der gerne in öffentlichen Gebäuden verlegt wird, wird mir zustimmen, dass es relativ aussichtslos ist, dort etwas wiederzufinden, was nicht über eine gewisse Größe verfügt.) Mit nur einer Schraube macht das Pedal, was es will. Das fällt sogar den Chorkindern auf. Sind sie doch ansonsten Wohlklang gewöhnt.

Fachmännisch kümmert sich nun Frank aus der 4b darum. Zunächst dreht er die verbleibende Schraube aus, begutachtet sie und vermisst Länge und Durchmesser mit seinem Geodreieck. Mit dem Füller macht er sich Notizen auf seinem linken Arm. Kein Problem, sagt er, so eine finde er bestimmt im Werkzeuglager seines Vaters. Dort würde er am Wochenende bereits für Frau Schmitz-Hahnenkamp auf die Jagd gehen. Die habe nämlich ebenfalls eine Schraube locker.

Vielen Dank, Frank.

Politisch nicht korrekt

Heute im Lehrerzimmer:

Kollegin ZudemFeld brütet über dem üppigen Schreibkram des

Verfahrens zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs

für Jeremy, dessen herausragendste Leistung der letzten Wochen – neben absolutem Nichtstun – darin bestand, eben diese Kollegin mit Wucht gegen ihr Schienbein zu treten und ihr liebreizende Kosenamen zu verleihen. Ratlos fragt sie in die Runde:

„Heißt es nicht mehr E-Schule? Wie heißt es denn jetzt?“

Kollegin Weh weiß das: „E ist tabu, das darf man nicht mehr sagen. Das ist jetzt sozial-emotionale Entwicklung.“

Kollegin Kölln schaltet sich ein: „Genau wie mit „Negeraufstand ist in Kuba“! Das darf auch nicht mehr gesungen werden.“

Randbemerkung: Das bedauern wir alle. Was habe ich dieses Lied mit innerster Wucht auf den Jugendfreizeiten meiner Kindheit mitgeschmettert! Wumba wumba wumba, wumba WUMM! Dieser wundervolle Stimmungswechsel von Moll nach Dur. Hah!

Kollegin Abendroth, die sich besonders durch Scharfblick, herben Humor und eine nikotinbedingte Stimmlage irgendwo zwischen Bariton und Bass auszeichnet, erblickt zeitgleich in der Lehrerküche eine geöffnete Milchpackung – sie selber trinkt ihren Kaffee schwarz – und brüllt:

„Himmelherrschaftszeiten, wer hat denn hier die Milch offen gelassen!?“

Kollegin ZudemFeld, die als einzige regelmäßig für Milchnachschub sorgt, antwortet verstimmt zwei Oktaven höher:

„Ich entscheide ganz alleine, ob ich die Milch offen lasse oder nicht!“

Dröhnendes Gelächter dringt aus der Küche: „Pass auf, sonst tret ich dich ans Schienbein, Frau ZudemFeld!“

„Dann schick ich dich an die E-Schule!“

 

(Möglicherweise findet das jetzt außer mir niemand lustig. Wir haben aber herzlich lachen müssen. Sozial-emotionale Entwicklung und so…)

Montag mittendrin. Von Blut, Pinöppeln und dem Fortschritt.

Was ich ja an unserem Beruf neben vielen anderen Vorteilen besonders schätze, ist die Tatsache, dass wir keine langweiligen Warmlaufphasen benötigen. Egal ob Montagmorgen oder erster Schultag nach den Ferien, zack, bumm: hallo Leben!

Mein persönlicher Montagskick ist die Frühaufsicht. (Ich gestehe, als ich mich für diese Aufsicht meldete, war ich der festen Überzeugung, dass es sich dabei um die Schluffiaufsicht schlechthin handele. Leider war diese Einschätzung falsch. Dienstag wäre die bessere Wahl gewesen.) Die heutige Aufsicht begann mit einer zu versorgenden Platzwunde. Schön klassisch, glatte Wundränder, sauber und gut durchblutet. Der Traum jeder Erste-Hilfe-Kursleitung. Entgegen der Meinung mancher Kinder, ist das Klettern im fahrenden Schulbus übrigens nicht ohne Grund verboten. Trial and error. Ich persönlich bevorzuge Lernen durch Einsicht, aber manche Lerninhalte benötigen offensichtlich die Anwendung im situativen Kontext.

Dann die zweite Hiobsbotschaft, Lennox komme heute nicht, weil

„Der hat überall so rote Pinöppel, Frau Weh!“, Benjamin ist erschüttert. René kratzt sich demonstrativ den Bauch. Victoria lässt das kalt, sie hatte das schon und das waren nur so kleine Tiere, die unter der Haut waren.

Das und die Tatsache, dass die Stunden mit den Zweitklässlern überraschenderwe wunderbarerw wie von selbst in allerbester Lernatmosphäre und ohne weitere Zwischenfälle verliefen, verkürzte mir dann die Wartezeit auf die vierstündige Whiteboard Fortbildung, die sich dem Unterricht anschloss. Und die – lustigerweise – von Herrn Weh gehalten wurde. Nicht mein Herr Weh, aber interessant war es trotzdem. Ich muss zugeben, dass ich ziemlich beeindruckt war. Es gibt ja so mannigfaltig viele verschiedene Möglichkeiten, sich dem Eichhörnchen mit technischem Turbo zu nähern. Wahnsinn!

Warum nur kommt das alles so frontal rüber?

Da methodisieren wir in der Grundschule seit Jahren, ach was, Jahrzehnten rum, bilden Kreise, Halbkreise, Kleingruppen, Großgruppen, Paare, Trios, konzipieren Plan- und Rollenspiele, Lernausstellungen, Lerntheken (dämlicher Begriff!), lesen von Freinet bis Freiarbeit, bilden uns außerschulisch, innerschulisch und – sic! – immer differenzierter fort, nur um dann – staunend wie der homo erectus vor dem Feuer – offenen Mundes vor dem Whiteboard zu landen?

Fasziniert-ungläubiges Kopfschütteln bei den erfahrenen Kolleginnen. Einhellig die Meinung, dass man dieses Feld gerne den Jüngeren überließe. Und wir? Ich will ja, aber ich weiß ehrlich gesagt noch nicht genau, wie und wo. Und was nun wirklich Sinn gibt.

Sag mir quando, sag mir wann,

sag mir quando, quando, quaaaaaandooooo,

ich das Whiteboard nutzen kann.

Sag mir quando, sag mi-hir wann!?

Effektives Vorbereiten

Einmal in der Woche schließe ich symbolisch meine Arbeitszimmertür (die ich ja gar nicht habe, weil ich unterm Dach sitze) und mache meine Wochenplanung. Den perfekten Tag dafür zu finden, ist – wie die Angelegenheit selber eigentlich auch – eine Sisyphosarbeit und mittlerweile bin ich bei Freitagnachmittag angelangt. Ich saß schon am Sonntagnachmittag (ganz blöd, da denkt man dann ununterbrochen dran), Donnerstagabend (irgendwann lag mein Kopf auf der Schreibtischplatte), alle 14 Tage an konferenzfreien Montagnachmittagen (örks), testweise mal ganz ohne Planung (NIE wieder!), usw. Natürlich habe ich freitags die wenigste Energie für stundenlange Überlegungen, aber genau das macht meine Vorgehensweise effektiv. Das Wochenende ruft nach mir und mein Kopf, der die vergangenen Tage über eine Menge nötigen und unnötigen Balast balancieren musste, sehnt sich nach entspanntem Nichtstun, nach Kinderbespaßung (der der eigenen!), nach Werkeln in der Küche oder einem Stündchen am Klavier, ganz alleine. Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Bei mir ist es offensichtlich das freie Wochenende.

Meine Wochenplanung beginne ich immer mit der Wahl der Musik. Die passende Begleitmusik ist nicht zu unterschätzen. Jeder, der gelegentlich oder regelmäßig putzt, wird mir zustimmen. Freitags geht allerdings nichts Wildes mehr. In der Regel läuft es dann auf Jazz oder „Frühstücksklassik“ raus, vielleicht noch ein bisschen Rutter, etwas Palestrina. War die Woche hart, bleibt es auch gelegentlich still unterm Dach. Da summt schon jede Fliege gefährlich nah am eigenen Requiem.

Als nächstes verschiebe ich Stapel. Einiges hat sich ja über die Woche schon auf dem Schreibtisch angesammelt. Das wird zunächst aufgebockt und um den kompletten Inhalt meiner Schultasche ergänzt. Das wackelt dann meist schon bedenklich, sodass ich unverzüglich mit dem Abtragen beginne. Dabei bilde ich neue Stapel – thematisch geordnet: Rechnungen, Elternkrams, furchtbar wichtige Mitteilungen der Schulleitung, neues Material – rund um mich herum. Diese werden dann ebenfalls abgetragen und in einem größeren Radius verteilt. Natürlich habe ich mir zu Beginn des Schuljahres (so wie zu Beginn der letzten 9 Schuljahre auch) vorgenommen, alles sofort ordentlich wegzuräumen. Natürlich klappt das auch dieses Jahr nicht. (Wenn ich mal richtig gut drauf bin, zeige ich ein Bild des Wehschen Arbeitszimmers. Da muss ich aber in Stimmung für sein.)

Wenn so viel Platz auf dem Schreibtisch ist, dass ich mein Planungsbuch (das klassische gelbe in Din A4) aufschlagen kann, beginnt die eigentliche Stundenplanung. Bei 18 Fachstunden hat es sich als sinnvoll herausgestellt, jede Stunde kurz nachzubereiten (wie weit ist die Klasse im Thema gekommen, war etwas Besonderes, hat sich ein Kind besonders positiv oder negativ hervorgetan, usw.), das mache ich aber schon nach dem Unterricht, sodass ich bei der Planung der Folgewoche nicht mehr viel Zeit darauf verwenden muss. Also entsteigen nun 28 brillante, pädagogisch wertvolle, auf- und anregende Stunden meinem Kopf. Fix und fertig wie Athene dem Zeus. In goldener Rüstung und mit vorwitzig gerecktem Speer. Da dieser Prozess eine gewisse Dynamik erfordert, halte ich mich dafür allerdings auch nicht lange am Schreibtisch auf. Stattdessen springe ich vermutl ganz sicher recht schnell auf, um im hinteren Teil des Raumes den Ordner MU III 1 zu holen oder im Stapel IX nach unbeschriebenem Notenpapier zu kramen. Möglichweise kommt mir der flüchtige Ausschnitt eines ehedem gehörten Liedes in den Sinn und ich kann nicht eher ruhen, bis ich am Klavier die passenden Harmonien wiedergefunden habe.

Wenn mein Geist allerdings nicht viel mehr herauslässt als ein müdes Bäuerchen (so wie gerade jetzt), dann… ja dann blogge ich erstmal.